Die Löffelliste

Eine Löffelliste (engl. Bucket-list) ist eine Liste mit Dingen, die man erledigt oder erlebt haben möchte bevor man “den Löffel abgibt”.

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Warum  kann  es hilfreich sein so eine Liste zu führen? 

Weil man manchmal – oder wenn wir ganz ehrlich sind – meistens vor lauter Alltag die Dinge, die man sich schon immer gewünscht hat, oder die man gerne machen würde aber die Zeit nicht findet oder sich nicht traut, oder das Geld nicht dafür hat oder, oder, oder… einfach nicht tut.

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Wie soll so eine Löffelliste jetzt dabei helfen?

Zum Einen machen wir uns die Dinge bewusst, die wir uns wünschen. Das erfordert natürlich ein bischen Hirnschmalz, aber auch einfach Tagträumen, Wunschdenken und ein bisschen Spinnen! 

Plötzlich wird uns vielleicht bewusst was eigentlich fehlt in unserem Leben oder wozu wir wirklich mal Lust hätten.

Zum Anderen fixiert so eine Liste einfach die Dinge und wir vergessen sie nicht wieder, oder vergraben sie im Alltag und erinnern uns erst kurz vor dem Löffel-Moment am Ende an die Dinge die wir „eigentlich“ tun wollten.

 

 

Um so eine Liste sinnvoll zu führen und zu nutzen sind ein paar Regeln ganz hilfreich:

  1. Einfach loslegen – Hauptsache starten, egal wie. Wenn du eine neue Idee oder einen neuen Vorsatz hast, musst du innerhalb der ersten 72 Stunden die ersten Schritte dazu tun. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Umsetzung auf unter 1%.
  2. Abstrakte Ziele setzen (z.B. „Gesünder leben“).
  3. Unterziele setzen (z.B. „Sport machen“).
  4. Was bedeutet es, dieses Ziel zu erreichen? (Was konkret möchte ich machen, wie viel Zeit muss ich investieren, wer könnte mir dabei helfen…) 
  5. Wenn/Dann-Formulierungen nutzen – (z.B. „Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, dann packe ich meine Turnschuhe aus und gehe direkt joggen.“)
  6. Struktur – regelmässig ansehen und priorisieren, die Liste wird sich ständig verändern…und leben.
  7. Keine Angst vor Niederlagen – wenn etwas nicht geschafft wird ist das auch kein Beinbruch. Aufstehen, Krönchen richten und weitermachen.
  8. Teilerfolge feiern – erste Erfolge sind Schritte auf dem Weg zum großen Ziel.
  9. Die „Bucket List“ ist eine großartige Möglichkeit sich wieder näher zu kommen und das Leben ein bischen bunter zu machen. Wie Deine Buckeltest aussieht ist so individuell wie Dein Fingerabdruck. Ob Du Fallschirmspringen, am New York City Marathon teilnehmen, eine Weltreise machen, Deine Urenkel kennenlernen, Fremdsprachen lernen, Nachbarschaft pflegen, einen Oldtimer restaurieren oder stricken lernen möchtest…lass DEINEN Wünschen freien Raum und schreibe erst einmal einfach alles auf.  Wie gesagt wird die Liste sich verändern, aussortieren und umsortieren…

 

Wie der Titel schon sagt ist die Liste als Manifestation der Dinge gedacht, die man vor seinem Ableben erledigen möchte…vielleicht ist es hilfreich sich das vorzustellen – ganz so drastisch muss es jedoch nicht sein. Es soll Spass machen und mit ein bischen Übung kommt man in einen Flow, der wirklich inspirierend sein kann. 

ABER vor allem Träumen nicht die Umsetzung verpassen. Denn wie oben schon beschrieben ist es wirklich so dass wir den größten Erfolg im Umsetzen von Dingen haben, wenn wir die ersten 72 Stunden dafür nutzen den ersten – noch so kleinen – Schritt darauf zu zugehen.

Diese Frage nach dem größten Lebenstraum ist übrigens auch eine wichtige Frage, die wir bei Jobtour beim Bewerbungsgespräch stellen – umso besser also, wenn Du schon ein wenig vorbereitet bist – und für alle Jobtourer ein Anlass sich diese Frage nochmal zu stellen und eventuell Kurskorrekturen zu planen.

 

weitere Inspiration oder auch Tipps gibt es hier:

https://bucketlist.org